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"Wenn Privatpersonen gleichsam ihr eigenes Hobby finanzieren, sind wir auf dem falschen Weg."

(D.Delius, Sport-Welt, Nr. 141/2006 v. 18.10.2006, S. 2)

Das ist eine tolle Aussage. Wer, wenn nichr derjenige der das Hobby betreibt, sollte denn zahlen ? Man kann doch auch nicht einen Segelschein machen oder Golfkurs und dann erwarten, dass jemand anders das finanziert.

Das Problem im Rennsport ist aber, dass man von Anfang an versucht hat, das Hobby von anderen bzw. über Wetten finanzieren zu lassen. Das mag im Rahmen der Leistungsprüfungen und ohne das Internet auch noch richtig gewesen sein. Aber sind diese "Leistungsprüfungen" überhaupt noch zeitgerecht ? Ist es überhaupt noch richtig nach dem Staat zu rufen, wenn der ganz andere Aufgaben bzw. Probleme zu lösen hat ? Der Staat kann doch allerhöchstens noch regulierend einwirken.

Die Besitzer müssen ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Sie können und dürfen sich eben nicht auf den Staat und die Rennvereine verlassen. Wo man hinkommt, sieht man an den Wischi-Waschi-Urteilen und Auslegungen der Justiz zu Wetten und Lotto u. Toto.

Weder die BGG noch die einzelnen Rennvereine sollten sagen, wo es langgeht. Die Rennvereine sind - genauso wie das Direktorium - Dienstleister. Sie sollen dafür sorgen, dass die Sport- und Trainingsanlagen in Schuss gehalten werden und ihre Besucher sich wohlfühlen. Vor allen Dingen muss ihnen klargemacht werden, dass sie mit dem Geld anderer Leute pfleglich umzugehen haben bzw. Leistung gefragt ist. Auch das Provinzfürstentum hat aufzuhören, weil es sonst dem gesamten Rennsport an den Kragen geht.

Die Besitzer finanzieren über die Abgaben und Nenngelder schon genug. Teilweise die Unfähigkeit von einigen Geschäftsführern. Das sollte aufhören. Die Besitzer sollten die Vermarktung ihrer Bilder und ihrer Pferde selbst in die Hand nehmen und auch ihr Hobby finanzieren. Sie sollten die Ausschreibungen selbst vornehmen und sie an die Gegebenheiten anpassen.

Wenn die Besitzer wollten, könnten sie ihre Pferde gegeneinander laufen lassen und außer einer Sportstätte - die die Besitzer selbst finanzieren könnten - brauchen sie nichts. Dann muss man sich auch nicht mehr anhören, dass der Rennsport nur für die Reichen ist , die sich das dann auch noch subventionieren bzw. finanzieren lassen. Dannkann man nämlich mit gutem Gewissen sagen, wir finanzieren unser Hobby selbst und bestimmen dann auch, wem es zu Gute kommt.

18.10.06 19:35
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


oessemm (19.10.06 11:57)
Ich glaube, hier liegst Du falsch, Ulrike.
Der Rennsport ist, wenn es sich um publikumswirksame Veranstaltungen handeln soll, auf Erträge aus Wetten angewiesen. Und seit die zurückgehen, auch noch auf Sponsoreinnahmen. Der Hebel zum wirtschaftlichen Gesunden des Rennsports ist daher beim Rennwettsteuer- und Lotteriegesetz anzusetzen und auf dessen durch internet-Wetten ausgehöhlten Teil.


(19.10.06 13:29)
O.K., das ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Nur, der Staat muss sich darauf besinnen, dass ER derjenige ist, dem das Geld gestohlen wird. Der Staat vergibt die Toto-Lizenz und hat die Leistungsprüfungen in andere (und teilweise unfähige) Hände gelegt. Der Staat würde vielleicht auch gerne etwas machen, aber es sind im durch die Judikative und auch durch die EU wohl die Hände gebunden (sh. Toto/Lotto/Sportwetten).

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