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Depressionen ?

Irgendwie gefällt es mir besser, hier meine Meinung zu schreiben als in den einschlägigen Foren. Ein Großteil der Leute in den Foren liest doch nicht mal das vorangegangene Postings. Ich bin selbst Initiator eines Galoppsportforums aber mittlerweile nervt es mich nur noch. Da ich selbst von der Technik keine Ahnung habe bzw. keine Administratorrechte habe, kann ich das auch nicht so handhaben, wie es mir gefällt. Die Struktur gefällt mir gar nicht und alles ist unübersichtlich geworden. Wenn ich nicht meine eigenen Beiträge kennen würde, wüsste ich manchmal gar nicht mehr, unter was man suchen muss. Wenn man sich die Beiträge mal anschaut, sind die meisten sowieso von mir und ich habe keine Lust mehr, aufwändig im Internet zu recherchieren, um dann Alleinunterhalter zu spielen. Da hänge ich doch lieber hier meinen Gedanken nach.

Überhaupt stehe ich an einem Scheideweg was den Galopprennsport betrifft. Seit letztem Jahr habe ich kein eigenes Pferd mehr und so gut wie nicht mehr gewettet. Es zieht mich nicht einmal mehr auf meine Hausbahn in Frankfurt und auch von den südwestdeutschen Bahnen habe ich dieses Jahr keine besucht. Auch Bad Doberan habe ich nicht wirklich vermisst. Weder das Derby noch den Großen Preis von Baden habe ich mir angeschaut (nicht einmal im Internet) und nach Longchamp bin ich auch nur gefahren, weil es so ausgemacht war. Meine Mutter musste mal wieder alleine nach Kentucky und zur Arlington Million. Lediglich in Mülheim war ich an jedem Renntag, aber da habe ich zugesagt, dass ich den Turf-Treff mache.

Allerdings werde ich nächstes Jahr wohl nicht mehr im Turf-Treff mitmachen. Ein Teil meiner Ideen wurden umgesetzt und es sind Fans vor Ort, um die neue Besucher an den Rennsport heranzuführen. Aber es ist eben nur ein Teil meiner Ideen und ich hatte mir viel mehr vorgenommen. Von einem Kommunikationszentrum sind wir noch meilenweit entfernt. Trotzdem muss ich den Mülheimer Verantwortlichen sehr danken, sie waren der einzige Rennverein, der mir Gelegenheit und Örtlichkeiten geboten hat, so etwas aufzuziehen.

Wahrscheinlich muss ich eine Auszeit nehmen oder ganz aufhören. Das werde ich in den nächsten Wochen entscheiden.

14.10.06 10:30


Rennpferdebesitzer

Das einzige, was mich zur Zeit noch am Rennsport faszinieren könnte, ist wieder Bestzer zu werden. Nun ist das ja nicht ganz billig und so muss man sich Gedanken machen, ob der Spass das Geld bzw. den Aufwand Wert ist.

Aber ich komme immer mehr zur Überzeugung, dass es sich in Deutschland nicht mehr lohnt. Abgesehen von unserem Handicapsystem und den immer weniger werdenden Renntagen und Verdienstmöglichkeiten, kommt man sich als Besitzer vor, wie die Melkkuh des Rennsports.

Klar, sollte man auch bereit sein, für sein Hobby zu zahlen aber ein Hobby soll doch Spass machen und man soll sich wohl und gut fühlen. Aber als Besitzer und damit Nettozahler werde ich nicht einmal besser behandelt. Früher war man als Besitzer noch wer. Nur Rennpferdebesitzer kamen in die Waage, in den Führring und auf besondere Tribünen. Heute findet man da jeden. An manchen Renntagen stehen mehr Leute im Führring als draussen. Bei manchen Rennvereinen sind für die Presseleute die Parkplätze direkt vor der Tür reserviert, als Besitzer darf man durch Matsch laufen. Wenn man bedenkt, was dann letztendlich in der Presse steht, muss man sich schon fragen, ob der Aufwand für die Leute überhaupt lohnt. Am Geläuf findet man immer mehr Leute mit Fotoapparat die einem im Weg sind, nur Fotos sieht man so gut wie keine. Man kann froh sein, als Besitzer überhaupt einen Platz zu bekommen bzw. muss man den teilweise auch noch bezahlen.

Wenn man Besitzer ist, soll man auch noch Geld dafür herausrücken, dass Veranstaltungen stattfinden und das Volk unterhalten wird. Dafür darf dann jedermann am Pferd und Trainer oder an einem selbst rummäkeln. Wenn man Besitzer ist, ist man auf Jockeys angewiesen und auf Trainer - außer man ist Besitzertrainer . Man legt sozusagen sein Eigentum bzw. Geld in fremde Hände.

Manchmal träume ich davon, dass die Besitzervereinigung das Ruder an sich reisst, für die Besitzer einen roten Teppich auslegt und die ganzen Rennvereinsfuzzis und Wettheinis aussperrt. Wenn ich dann wieder aufwache, denke ich, Gott sei Dank, war nur ein Traum und du brauchst kein Pferd zu kaufen.

14.10.06 19:30


Die 50-Cent-Wette

Die 50-Cent-Wette kommt auch auf der Rennbahn. Das wurde schon immer gefordert und auch ich war ein Befürworter dieser Wette. Letztendlich hat wohl die Entscheidung, dass Fluxx/Jaxx nun auch diese Wette anbietet und der Umsatz in den Toto noch mehr sinkt, dazu beigetragen, diese Entscheidung zu treffen.

Jetzt heisst es aber auch Butter bei die Fische. Ich bin mal gespannt, wieviele der Leute, die immer wieder gebetsmühlenartig auf die Einführung hingewiesen haben, dann auch in den Toto wetten. Wahrscheinlich haben sie dann wieder andere Ausreden. Da geht man doch schon jahrelang zum befreundeten Buchmacher und dort gibt es doch auch Häppchen umsonst. Außerdem will man sich doch selbst die Quote nicht kaputt machen. Vielleicht reagiert der Buchmacher ja auch und reduziert nochmal den Einsatz (immerhin bieten ja welche schon 30 bzw. 10-Cent-Wetten an). Überhaupt gibt es Buchmacher, die nehmen Geld für einen Rennvereins-Wettschein, da wird das doch schon wieder teurer. Die Ausreden werden sicher lang sein.

Aber ich habe auch die Befürchtung, dass zwar die 50-Cent-Wette angeboten wird, allerdings kein Mindesteinsatz pro Schein vereinbart wird und dann wird der Umsatz auf der Bahn auch in den Keller gehen. Denn plötzlich können die Besucher ja um die Hälfte spielen. Bei einer Zweierwette sind das dann noch noch 3 statt 6 Das wäre dann wohl endgültig der Todesstoß.

Wenn man sich nämlich mal anschaut, wer eigentlich noch auf der Bahn ist, wird man schnell feststellen, dass die Hardcorewetter beim Buchmacher spielen. Die Bahn wird überwiegend von Aktiven und von Fans besucht und je nach "Event" werden auch Neulinge herbeilockt. Die Neuen sind meist sehr vorsichtig mit den Wetten (es sei denn, die Bahn hat einen Wettanimateur). Die meisten Fans, wetten gar nicht und viele Aktive setzen eher aus Symphatie oder wollen ihr oder das Pferd von Bekannten unterstützen. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass fast kein Rennverein seine Besucher wirklich zählt und über die Kundenstruktur informiert ist.

Hoffentlich haben die Verantwortlichen es sich gut überlegt und die 50-Cent-Wette wird nur bei den Kombis und nur mit Mindesteinsatz eingeführt und hoffentlich wird diese Entscheidung von den vehementen Befürwortern auch unterstützt. Sonst versinkt die 50-Wette evtl. wieder in den Winterschlaf.

15.10.06 10:32


Vom Stamme Nimm

Jetzt habe ich doch wieder bei GOL geschrieben und wurde prompt darauf angesprochen. Dabei habe ich nur Infos gegeben, meine Meinung will ich dort ja nicht mehr schreiben. Das bringt nichts und mich ärgert das alles zum Schluss so. Die letzten Monate hat das so an mir gefressen, dass mir der ganze Sport vergällt wurde.

Dabei sind in dem Forum doch überwiegend Leute, die zwar mitreden wollen, aber selbst noch keine 50 Euro übrig haben, um sich an einem Pferd zu beteiligen. Möglichkeiten gäbe es zwischenzeitlich ja schon, aber die haben das Geld einfach nicht oder wollen es nicht ausgeben. Das wäre weiter auch nicht schlimm aber mittlerweile vergleiche ich das mit einigen Bekannten die ich habe, die erzählen uns jedesmal, dass sie einen Jaguar/Mercedes nicht kaufen würden, weil der dies oder jenes hat, dabei können die sich den schlicht und einfach nicht leisten. Da ist es einfacher, rumzumäkeln und vor allen Dingen kann man ja lesen und sehen.

Gerne wird z.B. gegen Besitzer gehetzt, am besten noch gegen die Großen und vor allen Dingen die, die auch noch in der BV sind. Die könnten doch noch ein paar Euros raustun aus ihrer Portokasse damit weiter Rennen stattfinden können und man schön beim Buchmacher seines Vertrauens das Konto füllen oder als Rennvereins-GF weiter die Hände in den Schoß legen kann. Das ist eigentlich eine Frechheit, dass die ihre Pferde mittlerweile im Ausland laufen lassen und wir können die hier gar nicht sehen. Da haben wir doch keine Möglichkeit die Trainer und Jockeys zu kritisieren. Equidia bekommt man doch nicht umsonst ins Haus. Überhaupt, das ist ja alles mittlerweile so teuer geworden, entweder zahlt man Eintritt oder man wettet. Beides kann man nicht mehr. Deshalb gehen wir auch lieber zum Buchmacher. Da gibst Häppchen und Eintritt umsonst.

Die Ritte der Jockeys sind auch ein beliebtes Thema. An manchen Sattelkünstlern wird kein gutes Haar gelassen. Allerdings macht das nichts, es kann gut sein, dass die beim nächsten Renntag wieder die Allerbesten sind und man hat das eigentlich schon immer gewusst. Man muss auch selbst nicht reiten können, wir dürfen doch auch Schumi kritisieren, wenn der sein teures Auto nicht richtig lenkt, immerhin haben wir das schon 1.00 mal gesehen, wie der da drin bzw. der Jockey da drauf sitzt.

Ein beliebtes Thema ist auch, die Abstammung der Pferde. Der größte Teil, weiss gerade mal wer Northern Dancer ist und kennt, wenn überhaupt die aktuellen Deckhengste, aber Zuchtexperten sind die allemal. Die können schon anhand der Abstammung sagen, ob das was wird oder nicht mit dem Training und den Rennen.

Jedenfalls sind in dem Forum Profis. Tippspiel- u. Wettprofis, Zuchtprofis, begabte Reiter und Trainer, bessere Funktionäre. Einfach  Besserwisser. Trotzdem geht es mit dem Rennsport immer weiter nach unten. Woran das wohl liegen mag ? Nun in Euro-Zeiten ist alles teurer geworden und wir haben keinen Euro übrig um den Rennspoirt zu retten. Das sollen die anderen machen und wir haben dafür das Recht zu kritisieren, vorzuschreiben und zu fordern.

17.10.06 12:39


"Wenn Privatpersonen gleichsam ihr eigenes Hobby finanzieren, sind wir auf dem falschen Weg."

(D.Delius, Sport-Welt, Nr. 141/2006 v. 18.10.2006, S. 2)

Das ist eine tolle Aussage. Wer, wenn nichr derjenige der das Hobby betreibt, sollte denn zahlen ? Man kann doch auch nicht einen Segelschein machen oder Golfkurs und dann erwarten, dass jemand anders das finanziert.

Das Problem im Rennsport ist aber, dass man von Anfang an versucht hat, das Hobby von anderen bzw. über Wetten finanzieren zu lassen. Das mag im Rahmen der Leistungsprüfungen und ohne das Internet auch noch richtig gewesen sein. Aber sind diese "Leistungsprüfungen" überhaupt noch zeitgerecht ? Ist es überhaupt noch richtig nach dem Staat zu rufen, wenn der ganz andere Aufgaben bzw. Probleme zu lösen hat ? Der Staat kann doch allerhöchstens noch regulierend einwirken.

Die Besitzer müssen ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Sie können und dürfen sich eben nicht auf den Staat und die Rennvereine verlassen. Wo man hinkommt, sieht man an den Wischi-Waschi-Urteilen und Auslegungen der Justiz zu Wetten und Lotto u. Toto.

Weder die BGG noch die einzelnen Rennvereine sollten sagen, wo es langgeht. Die Rennvereine sind - genauso wie das Direktorium - Dienstleister. Sie sollen dafür sorgen, dass die Sport- und Trainingsanlagen in Schuss gehalten werden und ihre Besucher sich wohlfühlen. Vor allen Dingen muss ihnen klargemacht werden, dass sie mit dem Geld anderer Leute pfleglich umzugehen haben bzw. Leistung gefragt ist. Auch das Provinzfürstentum hat aufzuhören, weil es sonst dem gesamten Rennsport an den Kragen geht.

Die Besitzer finanzieren über die Abgaben und Nenngelder schon genug. Teilweise die Unfähigkeit von einigen Geschäftsführern. Das sollte aufhören. Die Besitzer sollten die Vermarktung ihrer Bilder und ihrer Pferde selbst in die Hand nehmen und auch ihr Hobby finanzieren. Sie sollten die Ausschreibungen selbst vornehmen und sie an die Gegebenheiten anpassen.

Wenn die Besitzer wollten, könnten sie ihre Pferde gegeneinander laufen lassen und außer einer Sportstätte - die die Besitzer selbst finanzieren könnten - brauchen sie nichts. Dann muss man sich auch nicht mehr anhören, dass der Rennsport nur für die Reichen ist , die sich das dann auch noch subventionieren bzw. finanzieren lassen. Dannkann man nämlich mit gutem Gewissen sagen, wir finanzieren unser Hobby selbst und bestimmen dann auch, wem es zu Gute kommt.

18.10.06 19:35


Baden-Baden Herbstmeeting

Eigentlich wollte ich in Baden-Baden sein. Die Auktion hätte ich mir so gerne angeschaut und noch lieber die Gesichter der Leute vom Club. Sicher laufen die alle wieder strahlend über die Rennbahn. "Seht Leute, was wir für ein tolles Herbstmeeting auf die Beine stellen". Die bilden sich wirklich ein, dass der Internationale Club das bzw. der Beste im Galopprennsport ist. Dabei sind dort nur die Überheblichsten und Eingebildesten im Deutschen Rennsport. Es ist ja bekannt, dass der deutsche Rennsport noch im letzten Jahrhundert lebt. Die meisten glauben immer noch, sie befänden sich in den 50er/60er oder 70er-Jahren als die Rennbahnen und die Kassen voll waren. Aber Baden-Baden ist die Krönung von allem. Der Club hatte die Preisgelder vom letzten Meeting noch nicht gezahlt und das Herbst-Meeting stand an. Wenn die Preise nicht gesichert sind, kann man auch keine Rennen veranstalten. Kurz vor 12 rettete dann ein Förderkreis noch das Meeting. Das muss man sich mal vorstellen. Da werden schon Monate im Voraus Zimmer gebucht und fast alles was noch etwas im Rennsport auf sich hält, sitzt auf gepackten Koffern und dann wäre abgesagt worden. Der Schaden - auch international - wäre immens gewesen. Aber der Kelch ging ja nochmal vorüber und so kann man als Clubmitglied bzw. Vorstand sicher hoch erhobenen Hauptes über die Rennbahn gehen. Abgesehen davon, dass in Baden das Flair schon besonders ist - nirgends sieht man so viele Möchtegernpromis wie dort - hört man doch allerhand hinter vorgehaltener Hand. Shit, dass ich krank geworden bin. So muss ich mir das alles aus dritter Hand erzählen lassen und kann nicht richtig feststellen, was bzw. ob es wahr ist. Dabei ist doch gerade jetzt im Rennsport so einiges im Umbruch. So warten wir immer noch auf den neuen Geschäftsführer bzw. den Jockey-Club. Hoppegarten wird doch sicher auch ein Thema sein und welche Jockeys in Zukunft wo reiten. Über die Ergebnisse der Auktion bzw. die vorgestellten Pferde wird bestimmt geredet und nebenbei erfährt man noch, welche Promis, wieviel bekommen haben, damit sie überhaupt kommen. Ich hätte mich so gerne selbst davon überzeugt, was für ein Gefühl das ist, wenn man sich wie auf der Titanic fühlt. Das unsinkbare Schiff geht unter und die Orchester spielen bis zum Schluss.

 

22.10.06 14:59


Mein schlimmster Feind  bin ich selbst. Aber der zweitschlimmste ist dieser D.I. aus dem Forum. Vor allen Dingen, weil er meiner Meinung nach die Tatsachen verdreht und jedesmal versucht mich zu provozieren Ich dumme Nuss falle auch immer wieder darauf rein. Dabei ist ein ganz kleines Lichtchen und wenn er sich im Forum nicht auskotzen könnte, würde ihm auch gar keiner zuhören.Deshalb rate ich allen, die sich übergangen fühlen, nicht ernst genommen werden, im Leben nichts zu sagen haben bzw. total bedeutungslos wären, sucht euch ein Forum und mischt das dann auf. Als Vielschreiber muss man auf jeden Fall jemand sein und wenn man manche Dinge nur oft genug wiederholt, glaubt das irgendwann jeder. Mit der Zeit hat man dann Fans, die alles für einen tun würden und an den Lippen bzw. in diesem Fall an den Zeilen hängen. Probleme kann evtl. das reale Leben machen. Es kann passieren, dass die Leute, die wissen, dass man eine Null ist, auch noch erkennen, dass man ein Idiot ist. Aber wenn man genug Selbstbewusstsein hat, macht das nichts, im übrigen hat man im Internet ja noch seine Gemeinde und die wissen, dass man der bzw. die Größte ist.
24.10.06 10:54


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